Archiv für Mai 2010

Wahlaufruf 2010

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen gemeinsamen Wahlaufruf der Hochschulgruppen der OvGU:

///Erklärung gegen mehr als Rechts

Ideologisierte Denkmuster sind allgegenwärtig: Antidemokratisches, nationalistisches, antisemitisches, rassistisches, homophobes und/oder sexistisches Gedankengut ist nicht nur in organisierter Form zu finden, sondern betrifft alle Ebenen der Gesellschaft, so auch
den universitären Alltag. Daher rufen die Hochschulgruppen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dieser Problematik auf.

Wie schon in der Erklärung vom letzten Jahr angemerkt wurde, darf Kritik nicht nur den Menschen gelten, die sich offen als Neonazis zu erkennen geben, sondern auch solchen, die den universitären Alltag durch oben genannte Denkmuster unerträglich machen. Es gilt nach wie vor, in Seminaren, Hochschulgremien und überall sonst menschenverachtende Ideologie aufzudecken und zu thematisieren.

Wir, die unterzeichnenden Hochschulgruppen, widmen uns neben den üblichen Tätigkeiten, der studentischen Selbstverwaltung und Mitbestimmung, der Durchsetzung einer weltoffenen Universität, in der Jede/r ohne Angst verschieden
sein kann. Wir stehen für:

– die Wahrung der Würde jedes einzelnen Menschen
– die Wahrung der Meinungsfreiheit und des gelebten Pluralismus
– ein internationales Hochschulleben
– ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen
– demokratische Prinzipien als Grundsatz allen Engagements

Nehmt euer Recht wahr, geht am 1. & 2. Juni wählen.

Gremienwahlen 2010 – 1. und 2. Juni

Unter dem Menüpunkt „Wahlprogramm / election manifesto“ findet ihr unser Wahlprogramm für die diesjährigen Gremienwahlen.

Zwei Jahre Sur l‘eau in den Gremien

…das bedeutet zwei Jahre erfolgreiche und engagierte Arbeit für die Studierendenschaft. Auch in dieser Legislatur konnten wir die Kernpunkte unserer aufgestellten Ziele als zentrale Themen in die studentischen Gremien einbringen und etablieren. Exemplarisch sei auf die Positionierung des Studierendenrates zur Änderung des Landeshochschulgesetzes verwiesen, welche es ohne die Hochschulgruppe Sur l‘eau nicht gegeben hätte, sowie auf unseren Einsatz für den Verbleib des Projekt 7 in studentischer Selbstverwaltung. Nach wie vor wollen wir uns aber nicht auf unseren Erfolgen ausruhen, sondern nachdrücklich und fortlaufend für eine kritische Auseinandersetzung mit dem universitären Alltags- und Wissenschaftsbetrieb eintreten. So bleibt es eine Selbstverständlichkeit, nicht nur für eine bilinguale Uni – also die konsequente Öffnung des universitären Raumes für die englische Sprache –, sondern auch für eine sächliche und geschlechtsneutrale – und somit eben nicht männlich geprägte – Sprache in allen Ebenen der Hochschule einzustehen.

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