Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Sur l´eau erneut in den Gremien

Nachdem am 19. Juni die Wahlergebnisse der Gremienwahlen der Uni veröffentlicht wurden ist klar, Sur l´eau ist auch in der kommenden Legislatur in der Gremien vertreten! Dank euch werden wir im kommenden Jahr erneut im StuRa sitzen und erstmals auch im Fachschaftsrat der FGSE. Ganz herzlichen Dank an alle, die Sur l´eau bei den Wahlen unterstützt haben!

Und hier noch die Ergebnisse:

Studierendenrat
Sur l‘eau: 1 | GHG: 4 | RCDS: 3 | JuSo HSG: 2 | Liste FIN: 2 | Sekt: 1 | LHG: 1 | Liste 9 (Mediziner): 1

Fachschaftsrat der FGSE

Sur l‘eau: 1 | GHG: 3 | JuSo HSG: 2

Wahlprogramm 2009 in Englisch auf der Seite / election manifesto 2009 in english available

GER: Wir haben nun die englische Übersetzung des Wahlprogramms ergänzt.

ENG: We have added the english translation of our election manifesto.

Wenn Nazis tun, was Nazis tun

Auch in diesem Jahr ist wieder ein gemeinsamer Wahlaufruf der Hochschulgruppen erschienen:

Uni-Nazis von „Studentische Interessen“ tun’s schon wieder

Mal im Ernst: Nazis machen klassischer Weise genau dass, was man von Nazis eben so erwartet! Entweder sie betreiben „Völkerhetze“, verfolgen und bedrohen Andersdenkende, verletzen oder töten im schlimmsten Fall Menschen, die ihnen einfach nicht so recht ins Volksgemeinschaftsbild passen wollen. Oder sie geben ihrem Treiben dann und wann einen biederen Anstrich und treten zu Wahlen an.

Den vollständigen Aufruf findet ihr hier: Wahlaufruf gegen rechts

Warum wir nicht noch einmal zu Wahl für den Senat antreten – Erfahrungsbericht von Rebecca Eulzer

Im Jahr 2008 erhielten die Grüne Hochschulgruppe und die Hochschulgruppe Sur l‘ eau von euch ein Mandat für den Senat. Es begann gleich in der ersten Sitzung mit einem Fauxpas: Die Rektorfindungskommission stellte Herrn Prof. Pollmann als einzigen Kandidaten vor. Da dieser jedoch im Laufe der Legislaturperiode die Altersgrenze überschreiten würde, hatte dieser sich nur für den Fall zur Wahl gestellt, dass es keine weiteren Interessenten für das Amt des Rektors geben würde. Es gab keine weiteren Kandidaten. Angeblich gäbe niemanden der/die geeignet wäre- ein Armutszeugnis für unsere Universität. Zumal die Satzung des Landeshochschulgesetzes beinhaltet, dass nur wählbar ist, wer die Altersgrenze nicht vor Ende der Amtszeit erreicht und dass der Vorschlag, der dem Senat vorgelegt wird, in der Regel zwei Kandidaten enthalten sollte. Für die Wahlen des Kanzlers und der Prorektoren ist dies zwar nicht im Gesetz verankert, aber auch hier blieb es jeweils bei einem Wahlvorschlag.
Weiter in der Legislatur ging es mit dem Recyclingpapierantrag. Der erste Antrag wurde nach Diskussion nicht einmal zur Abstimmung gebracht. Eine reine Empfehlung reichte mir jedoch nicht aus, weshalb ich den Antrag erneut einbrachte. Erst auf Druck wurde dieser überhaupt auf die Tagesordnung gesetzt und in verändertem Wortlaut- nur als Empfehlung- abgestimmt, obwohl ich auf eine Abstimmung des Antrages gedrängt hatte. Meine Erkenntnis: Ein Antrag kann nicht abgelehnt werden. Ein reines Abnickgremium: Wer die Hand nicht hebt ist dafür, bereits Enthaltungen erregen Aufmerksamkeit und Gegenstimmen bilden eine Ausnahme. Selbst der Vorwurf undemokratisch zu handeln, ruft keine Empörung aus und über wirklich zentrale Entscheidungen wie das neue Service-Center, das Uni-Logo oder Um- und Neubauten wird der Senat lediglich informiert. In einem solchen Gremium, in dem die Studierendenvertreter auch noch die absolute Minderheit bilden, lässt sich so wenig bewegen, dass es den Frust kaum lohnt.
Aufgrund dieser Erfahrungen haben wir uns dazu entschlossen, für die Wahl der studentischen Vertretung im Senat, keine Kandidaten aufzustellen.

Ethik-Deklaration eingeführt

Unsere Forderung nach einer Ethik-Deklaration haben wir erfolgreich in die Tat umgesetzt. Die Anträge des Studierendenrats, wie auch des Fachschaftsrats der FGSE sind nun mit einer Präambel versehen, welche sich deutlich gegen jegliche Form von Diskriminierung ausspricht. Wir denken, damit ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.

Präambel
Wir, der StuRa, unterstützen Initiativen, Vereine, Projekte und Veranstaltungen von Studierenden der Universität Magdeburg. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Hochschule so zu gestalten, dass alle ohne Angst verschieden sein können, als einen Ort der aktiven Toleranz. Daher stellen wir uns ausdrücklich gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und alle Formen von Diskriminierung. Auch die Antragstellenden haben eigenverantwortlich und aktiv dafür zu sorgen, dass es zu keinerlei Diskriminierung auf den unterstützten Veranstaltungen oder in den Projekten kommt. Der StuRa steht den Antragstellenden dabei als Ansprechpartner zur Verfügung.